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Mit SVI‑Connect steht erstmals eine zentrale digitale Plattform zur Verfügung, die Unternehmen der Sicherheits‑ und Verteidigungsindustrie strukturiert mit potenziellen Zulieferern und industriellen Partnern vernetzt.
Die vom BME und BDSV initiierte und vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Lösung unterstützt den schnellen Hochlauf der Branche, indem sie Bedarfe und Angebote transparent zusammenführt und so resilientere, diversifizierte Lieferketten ermöglicht. Unternehmen – auch solche ohne bisherige Defence‑Erfahrung – erhalten damit einen neuen Zugang zu sicherheitsrelevanten Projekten sowie eine klar strukturierte Möglichkeit, ihre Kompetenzen sichtbar zu machen.
Ein echtes Novum, das Effizienz, Markttransparenz und Vernetzung gleichermaßen stärkt und einen wichtigen Beitrag zur industriellen Defence‑Readiness leistet. |
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Cyber-Security-Awareness Test |
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Die Sicherheit der IT-Systeme ist für alle Unternehmensgrößen und Branchen relevant. Im Großteil der Angriffe ist nicht die fehlende technische Absicherung der Schlüssel zum Erfolg für Hacker, sondern der Mitarbeiter. Ein unachtsamer Klick auf den Link und schon ist es passiert: Der Angreifer hat sich Zugang zu Ihren Unternehmensdaten verschafft. In vielen Fällen kann dies durch ein wachsames Auge des Mitarbeiters verhindert werden.
Der kostenlose Cyber‑Security‑Awareness‑Test der IHK Schwaben bietet Unternehmen eine einfache Möglichkeit, das IT‑Sicherheitsbewusstsein ihrer Mitarbeitenden zu überprüfen und gezielt zu stärken. Der Online‑Test umfasst 25 Fragen zu zentralen Themen wie Bedrohungen aus dem Internet, Daten- und Gerätesicherheit, E‑Mail‑ und Passwortsicherheit sowie sicherem Surfen.
Nach Abschluss erhalten Betriebe eine Auswertung inklusive Benchmark, um das eigene Sicherheitsniveau im Vergleich zu anderen Unternehmen besser einordnen zu können. Ein wertvoller Einstieg, um Schwachstellen zu erkennen und die „menschliche Firewall“ im Unternehmen nachhaltig zu stärken. |
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ASSIST Software GmbH unterstützt lokale Unternehmen im Kampf gegen Cyberbedrohungen |
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Cyberangriffe auf öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser und Unternehmen in Deutschland nehmen spürbar zu – und die Auswirkungen werden immer gravierender. Allein in Bayern wurden Kliniken durch Ransomware zeitweise vollständig lahmgelegt, städtische Portale durch DDoS‑Attacken gestört und kleinere Betriebe meldeten vermehrt Datenlecks. In diesem sich wandelnden Bedrohungsumfeld wird Augsburg zunehmend sowohl zum Ziel als auch zu einem wichtigen Teil der Lösung.
Einer der regionalen Akteure, die sich diesen Herausforderungen stellen, ist die ASSIST Software GmbH, die deutsche Niederlassung des rumänischen Technologieunternehmens ASSIST Software mit Sitz im Technologiezentrum Augsburg. Das Unternehmen koordiniert das Projekt LLM4CIP, ein fast fünf Millionen Euro umfassendes europäisches Vorhaben zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen durch künstliche Intelligenz.
„Viele Unternehmen – vor allem kleine und mittelständische – fühlen sich von der Komplexität der Cybersicherheitsanforderungen überfordert“, erklärt Tudor Andronic, General Manager der ASSIST Software GmbH. „Unsere Aufgabe hier in Augsburg ist es, sie bei diesen Herausforderungen zu unterstützen – sei es bei der Risikoanalyse, der Verbesserung der Resilienz oder beim Verständnis dafür, wie KI‑Technologien im Arbeitsalltag sinnvoll eingesetzt werden können.“ |
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Bildquelle: ASSIST Software GmbH Fotoarchiv
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Cyberrisiken direkt vor der Haustür
Jüngste Vorfälle haben die Bedrohungslage deutlich gemacht. Lokale Krankenhäuser – darunter die Wertachkliniken im Landkreis Augsburg – mussten aufgrund von Cyberangriffen IT‑Systeme außer Betrieb nehmen. In ganz Schwaben berichtete 2024 fast ein Drittel der Unternehmen von Sicherheitsvorfällen, während öffentliche Dienste weiterhin als besonders verwundbar gelten. Diese Angriffe sind längst keine Ausnahme mehr und können von Behörden wie auch Betrieben nicht ignoriert werden.
Hinzu kommt ein gravierender Fachkräftemangel. Laut einem Bericht der EU‑Agentur für Cybersicherheit (ENISA) haben fast die Hälfte aller europäischen Organisationen Schwierigkeiten, offene Sicherheitsstellen zu besetzen – mit erheblichen Folgen für kritische Sektoren wie Gesundheitswesen und Energieversorgung.
LLM4CIP: Cybersicherheit für alle zugänglich machen
Gefördert durch das Digital Europe Programme entwickelt das Projekt LLM4CIP eine Lösung, die bewusst auf Zugänglichkeit setzt. Unter der Leitung von ASSIST Software entsteht ein KI‑gestützter digitaler Assistent, der es auch Nicht‑Expert:innen ermöglicht, Cyberbedrohungen zu erkennen, zu bewerten und darauf zu reagieren. Grundlage hierfür sind Large Language Models (LLMs), die komplexe Vorgänge verständlich aufbereiten.
Die Plattform unterstützt zudem Organisationen, die von der neuen NIS2‑Richtlinie betroffen sind, welche die Sicherheitsanforderungen in essenziellen Diensten und kritischen Systemen europaweit ausweitet. |
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Bildquelle: ASSIST Software KI- und Robotikzentrum - Fotoarchiv
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Aus Augsburg – mit europäischer Reichweite
ASSIST Software ist über die ASSIST Software GmbH fest in Augsburg verankert und bringt gleichzeitig europäische Fachexpertise in die regionale Innovationslandschaft ein. Zum Projektkonsortium gehören Partner aus Griechenland (Ubitech, ICCS), Zypern (EBOS Technologies), Belgien (European Digital SME Alliance) und Irland (EUNOMIA). Ihr gemeinsames Ziel: eine skalierbare Plattform, die Einstiegshürden in die Cyberabwehr nachhaltig senkt.
„LLM4CIP gibt jeder Organisation – unabhängig von ihrer Größe – die Werkzeuge, um sich gegen Cyberbedrohungen zu schützen“, ergänzt Adrian Onu, Chief Operating Officer. „Wir reduzieren Kosten- und Kompetenzbarrieren und machen Europa sicherer.“
Ein digitaler Schutzschild für Augsburger Unternehmen
Mit der aktiven Teilnahme an Cybersicherheitsformaten wie dem Augsburger Cyber Security Tag und an Weiterbildungsinitiativen der Technischen Hochschule Augsburg baut die Stadt ihre Kompetenzen im Bereich Cybersicherheit kontinuierlich aus.
Die Präsenz der ASSIST Software GmbH verstärkt diese Entwicklung weiter. Mit Sitz im Technologiezentrum Augsburg vernetzt das Unternehmen regionale Betriebe mit KI‑gestützten Sicherheitslösungen, die europaweit für Betreiber kritischer Infrastrukturen entwickelt werden.
Da Cybersicherheit zunehmend zu einer betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit wird, unterstreichen Projekte wie LLM4CIP die Bedeutung gemeinsamer Verteidigungsstrategien – mit europäischem Anspruch und regionaler Wirkung. Für Unternehmen in Augsburg, besonders in Bereichen wie Gesundheit, Logistik und Energie, ist der Handlungsbedarf klar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Sicherheitslage zu prüfen und konkrete Schritte für eine widerstandsfähigere digitale Infrastruktur einzuleiten. |
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Münchner Sicherheitskonferenz |
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Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 findet vom 13. bis 15. Februar 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München statt und bleibt das weltweit führende Forum für internationale Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Mit der Teilnahme zahlreicher Staats- und Regierungschefs sowie hochrangiger Vertreter internationaler Organisationen richtet die MSC den Fokus auf zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen unserer Zeit, darunter europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Zukunft der transatlantischen Beziehungen und die Revitalisierung des Multilateralismus.
Auch Themen wie regionale Konflikte, technologische Entwicklungen und deren sicherheitspolitische Implikationen prägen das Programm und versprechen richtungsweisende Impulse für politische, militärische und industrielle Entscheidungsträger.
Mit zahlreichen Side Events, intensiven Dialogformaten und der Veröffentlichung des Munich Security Report 2026 bietet die MSC erneut eine zentrale Plattform, um strategische Kooperationen zu stärken und Antworten auf globale Bedrohungen zu entwickeln. |
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Die Enforce Tac 2026 findet vom 23. bis 25. Februar 2026 in Nürnberg statt und zählt zu den führenden europäischen Fachmessen für innere und äußere Sicherheit. Die ausschließlich für ein qualifiziertes Fachpublikum zugängliche Messe bringt nationale und internationale Akteure aus Behörden, Streitkräften, Industrie sowie Forschung und Lehre zusammen.
Im Fokus stehen modernste Lösungen aus Bereichen wie taktische Ausrüstung, Optik & Optronik, Abwehr unbemannter Systeme, Wärmebildtechnik, Fahrzeuginnovationen und Kommunikationstechnologien.
Die Enforce Tac bietet eine zentrale Plattform, um sich über neueste sicherheitstechnologische Trends, Einsatzanforderungen und Innovationsbedarfe auszutauschen.
Begleitende Fachkongresse, Workshops und Produktpräsentationen ermöglichen darüber hinaus einen tiefen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Strafverfolgung, Einsatztechnik und Sicherheitsforschung.
Mit ihrer streng kontrollierten und diskreten Atmosphäre schafft die Messe ideale Rahmenbedingungen, um vertrauensvoll über Technologien, Kooperationsmöglichkeiten und zukünftige Sicherheitsstrategien zu |
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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue Förderbekanntmachung zur „Forschung für die Zivile Verteidigung“ veröffentlicht. Ziel der Ausschreibung ist es, wissenschaftliche Entscheidungshilfen für das Bundesministerium des Innern (BMI) zu entwickeln und damit die zivile Verteidigungsfähigkeit Deutschlands im Spannungs- und Verteidigungsfall zu stärken.
Im Mittelpunkt der Förderung stehen anwendungsorientierte Forschungsvorhaben, die konkrete Beiträge zur Zivilen Verteidigung leisten. Dazu zählen unter anderem Konzepte, Leitfäden, Verfahren, Empfehlungen oder technische Lösungsansätze, die im BBK sowie bei weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben genutzt werden können oder als Grundlage für weiterführende Arbeiten dienen. Die Ausschreibung ist thematisch offen angelegt und richtet sich ausdrücklich auch an querschnittliche und innovative Ansätze, die unterschiedliche Aspekte der Zivilen Verteidigung miteinander verknüpfen oder neue methodische und technologische Wege beschreiten.
Antragsberechtigt sind Hochschulen sowie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Sitz in Deutschland. Voraussetzung ist ein klar erkennbarer Anwendungsbezug sowie ein nachvollziehbarer Vorschlag zur Umsetzung der Ergebnisse in der Praxis der Zivilen Verteidigung. Für die Förderung stehen insgesamt bis zu 850.000 Euro zur Verfügung; es ist geplant, mehrere Projekte mit einer Laufzeit von maximal zwölf Monaten zu fördern. Der späteste Projektbeginn ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen.
Die Projektskizzen müssen bis spätestens 18. Februar 2026 elektronisch beim BBK eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Verfahren auf Basis fachlicher Begutachtung. Bewertet werden unter anderem der Bezug zur Bekanntmachung, der Innovationsgrad, das methodische Vorgehen, die Praxistauglichkeit der angestrebten Lösungen für den Bevölkerungsschutz sowie die wissenschaftliche Kompetenz der Antragstellenden.
Mit der Förderbekanntmachung möchte das BBK gezielt neue Impulse aus der Wissenschaft für die Weiterentwicklung der Zivilen Verteidigung gewinnen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis stärken. |
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