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Newsletter Umwelt und Nachhaltigkeit 25. Februar 2019




Inhalt



Newsletter Umwelt & Nachhaltigkeit im Februar

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

hatten Sie einen guten Start in das Jahr 2019? Ich freue mich, denn schon bald steht der Frühling vor der Tür. Zum Anfang des Jahres möchte ich Ihnen einige Themen näher vorstellen.

Sage und schreibe 27 Kilogramm Alttextilien pro Einwohnerin und Einwoher landen jährlich im Restmüll und werden verbrannt. Um diese Menge zu reduzieren, hat der städtische Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS) jetzt 300 neue Sammelbehälter für Alttextilien aufgestellt. Diese sind im einheitlichen Logo des AWS gestaltet.

Stadt und Stadtwerke Augsburg suchen zusammen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen pfiffige Ideen, Projekte und Initiativen zur Energiewende. In dem Wettbewerb „Jugend und Energiewende – mein Engagement“ zeichnen wir erstmals gemeinsam Projektarbeiten zur Energiewende aus. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld und Sachpreisen dotiert.

Besonders freue ich mich, einen Ausblick auf das neue Förderprogramm für Lastenfährräder geben zu können. Denn die aktuellen Debatten um Dieselfahrverbote und Luftschadstoffe zeigen: Unser Mobilitätsverhalten jetzt zu überdenken und zu verbessern, tut der Erde und uns gut.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Reiner Erben
Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration

Neue Container für alte Kleider

Die bisher auf öffentlichem Grund stehenden Sammelcontainer von unterschiedlichen Unternehmen wurden abgezogen und durch einheitlich gestaltete Behälter des AWS ersetzt. An 300 Standorten wurden die neuen Behälter aufgestellt – zum Großteil an bereits bestehenden Wertstoffinseln. Damit sind sie für alle Augsburger Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar.

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Winterdienst 2018/2019

Gefühlt bewegt sich der Winter zwischen den Extremen Schneechaos und mildem Grillwetter. Dieses Jahr gab es viel Schnee. Der Winter 2019 gilt als Starkschneeereignis und wird mit den Schneejubiläen alle 20 Jahre – also 2019, 1999 und 1979 verknüpft. Wie hat sich der AWS für den Winter vorbereitet?

Für den Winterdienst des AWS sind jährlich 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Davon sind 30 Saisonkräfte, die befristet eingestellt und ausschließlich im Winterdienst eingesetzt werden. Sie sind mit 20 Großräumfahrzeugen, 26 Mehrwegfahrzeugen und noch 23 weiteren Fahrzeugen von Privatunternehmen unterwegs.

Bei viel Neuschnee sind die Einsatzkräfte ab 4:00 Uhr morgens im Einsatz. Dabei konzentrieren Sie sich in erster Linie auf die Hauptverkehrsstraßen sowie Fußgängerwege. Vorrangig gestreut werden Fahrbahnen mit öffentlichem Personennahverkehr, hohem Verkehrsaufkommen und gefährlichen Straßenabschnitten wie Kreuzungen und Einmündungen sowie Fußgängerüberwege.

Aber auch der Winterdienst auf Radwegen wurde in den letzten Jahren durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter schrittweise verbessert. Über eine Service-Nummer und über die aws-app können Sie gefährliche Stellen melden, die dann beseitigt werden. Der Umfang der Räum- und Streuleistung richtet sich ausschließlich nach den örtlichen Verhältnissen, den vorhandenen Kapazitäten und damit letztendlich auch nach den logistischen Möglichkeiten der Stadt bzw. des Betriebes.

Die Lager des AWS sind mit insg. 6.000 t Salz, 2.000 t Splitt-Salz-Gemisch und 1.000 t Splitt befüllt. Davon verbraucht der AWS in einem Durchschnittlichen Winter - wie im vergangenen Jahr - 1.473 Gewichtstonnen an Splitt und Salz. Der Teil der nicht verbraucht wurde, wird für die nächsten Jahre aufbewahrt.

Sobald der Winter vorbei ist und keine Glättegefahr mehr droht, kümmert sich der AWS um das Einsammeln von dem gestreuten Splitt. Solange das Wetter wie momentan noch sehr Wechselhaft ist, wird der Splitt zur Sicherung der Wege vor Ort gelassen.

Zur Energiewende wird erstmals ein Jugendwettbewerb ausgelobt

Wer meint, Kinder und Jugendliche interessieren sich nicht für die Energiewende oder den Klimawandel, irrt sich. Die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg hat auf dem UN-Klimagipfel in Kattowitz eindrucksvoll gezeigt, dass sich Kinder und Jugendliche für eine neue Energie- und Umweltpolitik einsetzen. Auch in Augsburg demonstrieren Schülerinnen und Schüler und fordern uns auf, eine bessere Klimaschutzpolitik umzusetzen.

Denn unsere Kinder und Jugendlichen werden die Konsequenzen unserer Politik spüren. Deshalb können wir Klimawandel, Energiewende und Umweltschutz nicht in die Zukunft verschieben, sondern müssen in der Gegenwart handeln und die nächste Generation einbinden und mitnehmen.

Der Wettbewerb „Jugend und Energiewende – mein Engagement“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Auch Gruppenarbeiten sind zugelassen. Der Wettbewerb ist mit 2.500 Euro und Sachpreisen dotiert. Die Bewerbungen sind ab sofort bis 30. April möglich.

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Augsburg fördert Lastenräder

Die Stadt Augsburg wird voraussichtlich ab Juli 2019 ein eigenes Förderprogramm für Lastenfahrräder starten. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 100.000 Euro sollen Kauf und Leasing von Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs – also mit E-Unterstützung – gefördert werden.

Mit diesem Förderprogramm setzt Augsburg einen weiteren Baustein des Masterplans nachhaltige und emissionsfreie Mobilität um. Das Ziel der Stadt ist klar: Augsburgerinnen und Augsburger sollen öfter Fahrräder in ihrem Alltag nutzen. Mit Lastenrädern können selbst schwere Lasten mühelos transportiert werden. Die Vielfalt an möglichen Lastenrädern ist groß – auch für Kinder gibt es sichere Sitzmöglichkeiten. In Kombination mit dem städtischen ÖPNV und Car-Sharing-Angeboten kann sogar ganz auf ein eigenes Auto verzichtet werden.

Mehr Augsburgerinnen und Augsburger zu mehr Fahrradfahren animieren ist unser gemeinsames Ziel. Die Stadt verfolgt damit konsequent die Aufgabe, unsere Luft sauberer zu machen, Schadstoffemissionen zu reduzieren, Lärm zu verringern und Verkehrsachsen zu entlasten. Neben diesem Förderprogramm soll Fahrradfahren in Augsburg noch attraktiver werden: mit sicheren Stellplätzen oder breiteren Radwegen zum Beispiel.

Was mit einem Lastenfahrrad alles transportiert werden kann, beweist die Umweltstation täglich mit ihrem Forschermobil.

Wir gestalten unsere Zukunft – Nachhaltige Entwicklung durch bürgerschaftliches Engagement!

Die Umweltstation möchte das Thema Nachhaltigkeit breiter in der Stadtgesellschaft verankern – aus diesem Grund führen wir in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit im Rahmen der Lokalen Agenda 21 die jährliche Fachtagung „Wir gestalten unsere Zukunft – Nachhaltige Entwicklung durch bürgerschaftliches Engagement!“ durch. Die Tagung richtet sich an alle, die im Bereich Nachhaltigkeit in Augsburg und Umgebung aktiv sind – sei es als TeilnehmerInnen beim Augsburger Zukunftspreis, als haupt- oder ehrenamtliche Akteure bei Vereinen oder Initiativen, in Unternehmen, in der Verwaltung oder "auf eigene Faust" als Freiberufliche im Bildungsbereich. Die jährlich stattfindende Tagung ist ein Instrument zur qualitativen Weiterentwicklung und Verstetigung zukunftsweisender Projekte und Initiativen in Augsburg. Sie unterstützt im Rahmen des Agenda-Prozesses auch die Umsetzung der Augsburger Zukunftsleitlinien.

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Stadt setzt weiter auf Sensibilisierung der Bevölkerung für den Artenschutz

Nach zehn Jahren kontinuierlicher Arbeit wird die Biodiversitätsstrategie weiter ausgebaut und fortgeführt. Wie das aktuelle Volksbegehren zeigt, ist Artenschutz in aller Munde. Als Vorsitzender des Umweltausschusses habe ich vor zehn Jahren den Start der Biodiversitätsstrategie begleitet, die mein Vorgänger in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden auf den Weg gebracht hat. Umso mehr freut es mich, dass ich sie jetzt als zuständiger Referent fortführen kann. Einen entsprechenden Beschluss hat der Umweltausschuss in seiner Januar-Sitzung gefasst.

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Einladung: Plastikfasten - So gelingt der Einstieg

Sie haben die Mengen an Plastik in Ihrem Einkauf auch satt? Die Fastenzeit ist ein guter Anlass, das Thema anzugehen und bewusst weniger Plastikverpackungen zu kaufen. Dann darf ich Sie zu einer Informationsveranstaltung einladen.

Die Experten vom Forum Plastikfreies Augsburg zeigen an diesem Abend, wie das leicht gelingen kann. Stoffsäckchen für Karotten, Seife statt Shampoo in Plastikflaschen, Zitronensäure statt Weichspüler. Das sind nur einige der Tipps und Tricks, die Teilnehmer des Infoabends „Plastikfasten für Einsteiger“ erfahren.

Ob Einkauf, Küche, Bad oder Haushalt – für alle Bereiche des täglichen Lebens zeigen die Experten für plastikfreies Leben, wie jeder ganz einfach Plastik vermeiden kann. Denn niemand muss Plastik kaufen. Man muss nur die Alternativen kennen. Oft liegt die Lösung näher als wir denken. Der Einstieg zu einem Leben mit weniger Plastik ist leicht, das Tempo bestimmt jeder selbst. Und von einem plastik- und müllfreieren Leben profitieren viele: die Umwelt, Ihre Gesundheit und Ihr Geldbeutel.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
Wann: 13. März 2019, 19 Uhr
Wo: Reichlesaal, Zeughaus,Augsburg
Veranstalter: Forum Plastikfreies Augsuburg - Wege in ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Leben, KDFB Augsburg

Mehr Bio – Augsburg will Öko-Modellregion werden

Stadt und Landkreis Augsburg bewerben sich gemeinsam um die Auszeichnung als staatlich anerkannte Öko-Modellregion. So soll das Bewusstsein für mehr Bio-Produktion heimischer Lebensmittel wachsen, biolandwirtschaftliche Nutzungsformen unterstützt und Kulturlandschaften erhalten werden.

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Fragen, Anmerkungen, Ideen oder Kritik?

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Telefon: 0821 324 - 4802

Mail: umweltreferat@augsburg.de

Referat für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration
Stadt Augsburg
Rathausplatz 2 a
86150 Augsburg

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